Seit Eröffnung der kleinen Überwachungsstation hospitierten fast in jedem Jahr Schwestern aus Zomba auf der Intensivstation des Zentralkrankenhauses in der Hauptstadt Lilongwe. Eine Gruppe von Schwestern und Stationsassistenten trainierte am Hospital der Nachbarstadt Blantyre die Pflege von Brandverletzten. Diese Lehrgänge werden alle vom Verein finanziert. Diese Art der Fortbildung ist besonders wichtig, weil damit auch ein Erfahrungsaustausch der malawischen Krankenhäuser  untereinander stattfinden kann.Während ihres  Aufenthalts in Thüringen konnten unsere Gäste schwerpunktmäßig in den Bereichen  Endoskopie und Ultraschall, Viszerale Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Gynäkologie und Geburtshilfe weitergebildet werden.

Weiterbildung in der Endoskopie
Weiterbildung in der Endoskopie
Kalima auf der Intensivstation am Uniklinikum Jena
Kalima auf der Intensivstation am Uniklinikum Jena
Kalima und die Roboter im Uniklinikum Jena
Kalima und die Roboter im Uniklinikum Jena

Unser Ziel ist es, dass die in Deutschland erlernten Kenntnisse und Erfahrungen in das Zomba-Hospital übertragen, lokal adaptiert werden und sich damit bestimmte Arbeitsabläufe optimieren lassen. Zumindest in einigen Bereichen, insbesondere in der Unfallchirurgie, in der Endoskopie-Abteilung sowie auf der Intensivstation ist dies über Jahre gut gelungen. Sehr wichtig ist, dass sowohl die Afrikaner als auch die Europäer in dem jeweils anderen Land nicht nur medizinische Kenntnisse erlangen, sondern auch Einblicke in die Kultur und Lebensweise des Anderen bekommen. Das über zehnjährige Bestehen unseres Vereins verdanken wir nicht zuletzt den bis jetzt entstandenen und immer wieder neu entstehenden persönlichen Kontakten und Freundschaften.

Miss Mponda auf der Wartburg
Miss Mponda auf der Wartburg
Philipp Kratz und Miss Mponda auf der Wartburg
Philipp Kratz und Miss Mponda auf der Wartburg