Malawi ist ein Agrarland mit dominierender Subsistenzwirtschaft. Ressourcenarm, infrastrukturell unterentwickelt und bildungs- und ausbildungsschwach ist Malawi in extrem hohem Umfang auf ausländische Entwicklungshilfe angewiesen. Die Regierung verfolgt eine weitgehend marktwirtschaftliche Politik und setzt Bemühungen zur Liberalisierung und Privatisierung der Wirtschaft fort.

Von Schreinerarbeiten leben viele Malawier
Von Schreinerarbeiten leben viele Malawier
Frauen und Kinder bei der Wasserstelle, nicht jedes Dorf in Malawi hat...
Frauen und Kinder bei der Wasserstelle, nicht jedes Dorf in Malawi hat eine Wasserpumpe

AUßENHANDEL
Aufgrund seiner Binnenlage ist Malawi bei Ex- und Import auf die umliegenden Transitländer angewiesen. Die damit verbundenen Zusatzkosten sind eine gravierende Benachteiligung auch im internationalen Wettbewerb. Die Verkehrsinfrastruktur ist zur Verbindung der wichtigsten Zentren vorhanden, erschließt aber nur mangelhaft die ländlichen Gegenden und wirkt damit als Entwicklungsengpass.

Kaffee, Tee und Baumwolle gehören zu den Exportprodukten Malawis
Kaffee, Tee und Baumwolle gehören zu den Exportprodukten Malawis
Teeplantage beim Mount Mulanje
Teeplantage beim Mount Mulanje

ENTWICKLUNGSPOLITISCHE ZUSAMMENARBEIT
Die Geberleistungen lagen in den letzten Jahren bei ca. 30 % des Bruttosozialprodukts. Ca. 40 % des laufenden Haushalts sind geberfinanziert.Die malawische Regierung und die Gebergemeinschaft richten ihre Entwicklungspolitik an der malawischen Strategie für Armutsminderung (Malawi Growth and Development Strategy, MGDS) aus. Deutschland ist neben Großbritannien, USA, Japan, Norwegen und Irland ein wichtiger bilateraler Geber. Die Weltbank, die Kommission der Europäischen Union und die afrikanische Entwicklungsbank sind die wichtigsten multilateralen Geber.

Fischverkauf auf dem Markt
Fischverkauf auf dem Markt
Telefonbureau
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